Hochschularbeit

Marieke Piepenburg: Einhundert und drei Tanzhüte - Konservatorisches Konzept zum Umgang mit einem Komplex von Tanzhüten und -aufsätzen pflanzlicher Materialien aus dem Bismarck-Archipel/ Papua-Neuguinea erstellt für das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt Zurück
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Zusammenfassung: Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der Erschließung eines in seiner Zusammensetzung und Erhaltung unbekannten Komplexes aus 103 Tanzhüten und -aufsätzen aus dem Bismarck-Archipel, die mit der Hamburger Südsee-Expedition zwischen den Jahren 1908 und 1910 an das ehemalige Völkerkundemuseum Hamburg gebracht wurden. Nach der Erschließung des Komplexes in seiner Zusammensetzung, seinem Zustand, den enthaltenen Inventarinformationen sowie seiner Einordnung in einen historischen und ethischen Kontext wird eine Maßnahmenplanung erstellt, die der Vorbereitung einer Umlagerung im Zuge eines Depotumzuges des Komplexes dienen soll. Ein konkreter Vorschlag zur räumlichen Umsetzung sowie eine Einschätzung zur benötigten Arbeitszeit sollen eine möglichst realistische Planung der Umsetzung im Museum bieten. Besonders in Anbetracht der steigenden öffentlichen Aufmerksamkeit in Bezug auf Sammlungen, die einem Unrechtszusammenhang auf Grund kolonialer Machtgefüge entstammen, kann diese Arbeit einen grundlegenden Leitfaden zum konservatorischen Umgang großer Komplexe aus kolonialen Kontexten bieten.

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weitere Angaben:
  • Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer/in:  Prof. Dr. Alexandra Jeberien
  • Zweitprüfer/in:  Farideh Fekrsanati
  • Abgabedatum:  2021
  • Sprache:  Deutsch
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