Hochschularbeit
| Sophie Lahmann: | Konservierungskonzept für ein Zierrahmen-Ensemble auf Schloss Marienburg – Entwicklung und exemplarische Anwendung | Zurück |
| Sprache: | Original - Übersetzung | |
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| Zusammenfassung: | Zusammenfassung Im Laufe dieser Thesis wird eine übergreifendes Konservierungskonzept für ein 43-teiliges Zierrahmen-Ensemble auf Schloss Marienburg (Pattensen) entwickelt. Suboptimale klimatische Bedingungen, unterschiedliche Lagerorte und teils unsachgemäßer Umgang mit den Objekten führte zu einem breiten Schadensspektrum. Die durchgeführten Untersuchungen basieren auf einer Befundaufnahme am ausgewählten Beispielobjekt, welche mittels makro- und mikroskopischer sowie UV-Untersuchungen erfolgte. Auf Grundlage von u.a. Minimalinversion, Materialverträglichkeit und Wiederverarbeitbarkeit wurde ein Konservierungskonzept erstellt und an einem Beispielrahmen exemplarisch umgesetzt. Die Auswertung zeigt eine überwiegend erfolgreiche Umsetzung des Konzepts. Diskutiert wird die Verwendung von transparenten Abstandleisten und ob aufgrund von fehlenden Materialangaben eher ein teureres Produkt verwendet werden sollte, bei welchem verlässliche Produktangaben vorhanden sind. In Hinblick auf die Bau- und Sanierungsarbeiten auf Schloss Marienburg wird die Umsetzung des Konservierungskonzeptes empfohlen, damit Transportschäden verhindert werden. Abstract This thesis develops an conservation concept for a set of 43 decorative frames at Marienburg Castle (Pattensen). Suboptimal climatic conditions, varying storage locations, and occasional improper handling have resulted in a broad range of deterioration phenomena. The study is based on a condition assessment of a selected case-study object using macroscopic and microscopic examination as well as UV investigation. Guided by conservation principles such as minimal intervention, material compatibility, and retreatability, the concept was implemented and evaluated on one representative frame. The results indicate that the approach is largely successful. The use of transparent spacers is critically discussed due to insufficient material specifications, and the option of using a more expensive, reliably documented alternative is considered. In view of upcoming construction and refurbishment work at Marienburg Castle, implementing the conservation concept is recommended to reduce the risk of transport-related damage. |
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