Hochschularbeit
| Taylor Hinojosa Hayes: | Die Materialität der Cloudy Boxes: Untersuchung, Dokumentation und Konservierung der Skulpturen Cloud Box VIII und Cloud Box IX by von Jaume Plensa | Zurück |
| Sprache: | Original - Übersetzung | |
| Seitenübersicht: |
  |
|
| Zusammenfassung: | Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konservierung und Restaurierung von zwei Kunstwerken aus ungesättigtem Polyesterharz, Cloudy Box VIII und Cloudy Box IX (1994), des spanischen Künstlers Jaume Plensa. Diese Werke stammen aus der Serie Cloudy Box, die Plensa zwischen 1994 und 1996 anfertigte. Sie bestehen jeweils aus dem Abguss eines Beistelltisches und eines Sockels. In der ausgestellten Form ist der Sockel mit einem integrierten Montagesystem hoch an der Ausstellungswand angebracht, und der dazugehörige Tisch wird auf dem Sockel positioniert. Die Kunstwerke wurden bisher nur zweimal ausgestellt: auf der 6.Triennale Kleinplastik in Fellbach, Deutschland, in den Jahren 1995-1996 sowie in der Ausstellung Abstrakt/Real im Museum moderner Kunst (mumok) Stiftung Ludwig Wien/20er Haus in Wien, Österreich, in den Jahren 1996-1997. Die Objekte wurden 1994 vom mumok erworben und befinden sich seit der letzten Ausstellung (1997) in Aufbewahrung des mumok. Die Kunstwerke besitzen heterogene Oberflächen mit zahlreichen Spuren des Herstellungsprozesses, die vom Künstler bewusst hinterlassen wurden. In den fast dreißig Jahren der Aufbewahrung sind an den Oberflächen Schäden entstanden, hervorgerufen durch eine unsachgemäße Verpackung des unvollständig vernetzten Polyesterharzes. Zu den entstandenen Verpackungsschäden gehören an den Oberflächen haftende Rückstände von expandiertem Polystyrol (EPS) sowie Abdrücke von EPS, Abdrücke von Luftpolsterfolie und Glanzabdrücke von silikonisierten Folien. Aufgrund dieser vielfältigen Oberflächenphänomene ist ein detailliertes Verständnis der Materialität, der konzeptionellen Identität und der Herstellungsprozesse der unstwerke erforderlich, um authentische Merkmale klar von entstandenen Schäden zu unterscheiden. Die Schäden sowie deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Objekte werden eingehend untersucht. Konservatorische und restauratorische Maßnahmen zur Behandlung der festgestellten Schäden werden erprobt und bewertet, um darauf basierende Konservierungsstrategien zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der präventiven Konservierung und der nachhaltigen Langzeitlagerung der Kunstwerke. |
| Schlagworte: | Ungesättigtes Polyesterharz, Restaurierung, Jaume Plensa, Materialität, Identität, Authentizität, Verpackungsschäden, Oberflächenschäden, Polysytrolschaum, Materialabbau |
| weitere Angaben: |
|
| Zurück | |
Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.